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Die ADAC GT Masters Champions

Nach 16 Rennen, drei Siegen, vier Pole Positions und insgesamt neun Podestplätzen stand der Titel: Kelvin van der Linde (18, ZA) und René Rast (28, Frankfurt / Prosperia C. Abt Racing) haben im Audi R8 am Ende einer beeindruckenden Saison die Fahrerwertung im ADAC GT Masters gewonnen.

Fotos: Christian Steger

 

 

Die neuen ADAC GT MASTERS Champions

Sebastian Asch (26, Ammerbuch) und Maximilian Götz (26, Uffenheim /
kfzteile24 MS RACING Team) krönten eine erfolgreiche Saison im ADAC GT
Masters mit dem Titel. Beim Traumfinale in Hockenheim fuhren die neuen
Champions in ihrem Mercedes-Benz SLS AMG mit einem Sieg zur Meisterschaft.
Im Interview mit dem ADAC sprechen die neuen Meister über das
Erfolgsgeheimnis ihrer meisterlichen Saison und über die Tage nach dem
Titelgewinn.

Habt ihr euch vor dem Saisonbeginn selbst in der Rolle der Titelfavoriten
gesehen?

Götz: „Nein, eher nicht. Es gab halt viele Neuerungen in der Serie wie neue
Teams, Fahrer, Fahrzeuge und auch mit Yokohama einen neuen Reifenpartner.
Dadurch war das Kräfteverhältnis nur schwer einzuschätzen. Ich war aber
überzeugt, dass wir konkurrenzfähig sind und ein Ergebnis in den Top-Fünf
einfahren können.“
Asch: „Vor der Saison hat sich alles sehr kurzfristig ergeben, daher war selbst
nach dem ersten Test noch keine richtige Standortbestimmung möglich.
Grundsätzlich war mein Anspruch aber, in einer siegfähigen Kombination
anzutreten. Ich starte ja nun bereits einige Jahre im ADAC GT Masters. Da sucht
man sich die Kombination schon sorgfältig aus und will natürlich um den Titel
fahren.“

Ab wann habt ihr realisiert, dass ihr eine realistische Titelchance habt?

Asch: „Wir wussten seit dem Saisonstart, dass wir vorne mitfahren können. Der
erste Platz war ja auch in sehr vielen Rennen zum Greifen nah. Aber die
Leistungsdichte war auch enorm hoch und an der Spitze ging es extrem eng zu.
Die Corvette von Alessi und Keilwitz lag zwischenzeitlich auch schon knapp 30
Punkte vorne und hat den Vorsprung wieder komplett eingebüßt. Man konnte
sich also nie sicher sein. Uns war aber klar: Ohne einen Sieg schaffen wir es
nicht. Das ADAC GT Masters ist so wettbewerbsfähig, dass man es alleine mit
Podiumsplätzen nicht zum Titel schafft.“
Götz: „Nach dem Rennen in Zandvoort wusste ich, dass wir eine Chance haben,
um den Titel mitzufahren. Wir waren beim Saisonstart schon schnell, als wir in
den Niederlanden die gute Leistung vom Auftakt in Oschersleben bestätigt
haben, wusste ich, dass es mit der Meisterschaft klappen könnte.“

Wisst ihr schon, ob ihr 2013 euren Titel im ADAC GT Masters verteidigen
werdet?

Asch: „Mein Ziel ist, wieder im ADAC GT Masters zu starten und natürlich den
Titel zu verteidigen. Aber entschieden ist bisher noch nichts. Es wäre schön,
weiter mit Maximilian zu starten, aber nun müssen wir erst einmal abwarten,
was die kommenden Wochen bringen.“
Götz: „Den Titel zu verteidigen ist in jedem Fall das Ziel, aber zum jetzigen
Zeitpunkt ist es noch viel zu früh, über 2013 zu sprechen. Aber es gibt da so ein
Sprichwort: ‚Never change a winning team’!“